Reinickendorf: Füchse und Frohnauer SC starten in die neue Spielzeit

Am Freitag, 2. August beginnt mit dem Duell Sparta Lichtenberg gegen Fortuna Biesdorf die neue Saison in der Berlin-Liga. Die beiden Reinickendorfer Vertreter greifen am Sonntag ins Geschehen De Almeida Webein. Die Füchse gastieren beim SFC Stern in Steglitz. Der Frohnauer SC empfängt den TuS Makkabi.
Beide Klubs haben das gleiche Saisonziel: Nur keine Zittersaison – möglichst schnell mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben. Doch während sich die Füchse dafür quasi runderneuert haben, halten sich die personellen Wechsel am Frohnauer Poloplatz in Grenzen.
Ja, die Füchse mussten etwas tun. Nachdem man zwei Spielzeiten in Folge bis zum Saisonende und zuletzt sogar bis zur allerletzten Sekunde um den Klassenerhalt kämpfen musste, wünscht man sich bei den Grün-Weißen endlich wieder eine deutlich entspanntere Spielzeit. Mit Coach Thorsten Thielecke, der den scheidenden Mario Reichel ersetzt, konnte man frühzeitig einen renommierten Coach gewinnen, der sich nicht davor scheut, auch mal junge Spieler ins kalte Wasser zu werfen. Mit dem 22-jährigen Angreifer Mert Bulut hatte er auch gleich einen vielversprechenden jungen Kicker von den Sportfreunden Charlottenburg-Wilmersdorf mitgebracht.

Charlottenburg: Saisonstart in der Berlin-Liga steht an

Für die Aufsteiger Berlin United und den FC Brandenburg 03 beginnt an diesem Wochenende das Abenteuer Berlin-Liga. Doch während man United durchaus zutrauen kann, vorn mitzumischen, Babaev1 Websteht für die 03er ganz klar der Klassenerhalt im Fokus.
Während sich bei Berlin United personell einiges getan hat, hielten sich die Veränderungen beim FC Brandenburg 03 bislang im Rahmen. Die wichtigste Personalie vorab: Simon Böhm ist zurück. Der junge Angreifer, der in der Saison 2016/17 bei den 03ern mit überragenden 35 Toren überzeugte, ist nach einer Stippvisite nach Wolfsburg in die Hauptstadt und zum FC zurückgekehrt. In der Volkswagenstadt spielte Böhm zunächst für die U23 des Bundesligisten VfL Wolfsburg in der Regionalliga, bevor er zum Stadtrivalen Lupo Martini Wolfsburg abgegeben wurde. Mit dem von italienischen Gastarbeitern in der VW-Stadt gegründeten Klub stieg Böhm aus der Regionalliga ab und versucht nun sein Glück erneut bei den 03ern. Darüber hinaus haben Spielmacher Arber Shuleta vom SV Tasmania und Angreifer Hassan Salhab vom 1. FC Novi Pazar an der Sömmeringstraße angeheuert. Den Klub verlassen haben indes Enes Cabuk (SC Gatow) und Ben Buadu (Berlin Türkspor) sowie Benjamin Zielske, der beim FC Arminia Tegel Trainer wird. Dennoch sollte der FC Brandenburg 03 stark genug sein, in seiner Premierensaison in Berlins höchster Spielklasse bestehen zu können. Zum Auftakt empfangen die 03er am Sonntag, 4. August von 14 Uhr an die Spandauer Kickers.

Westend: Fußballer vom SC Charlottenburg haben sich gut verstärkt

Der SC Charlottenburg wird Mitte August als heißer Anwärter auf den direkten Wiederaufstieg in die neue Saison der Fußball-Landesliga starten. Nach dem Abstieg aus der Berlin-Liga konnten Pötting SCC Weballe Leistungsträger gehalten werden. Zudem wurden noch ein paar richtig gute Kicker ins Mommsenstadion geholt.
Die wichtigste Personalie war aber vorab der Trainer: Coach Jörg Riedel hatte schon frühzeitig signalisiert, den SCC auch in der Landesliga betreuen zu wollen und eine Rückkehr in Berlins höchste Spielklasse möglichst schnell anzustreben. Der erfahrene Coach war 2018 zum SCC gekommen, nachdem er eine kleine Auszeit vom Fußball genommen hatte. Bis 2016 hatte Riedel den SC Staaken in der Berlin-Liga betreut.
Von den Sportfreunden Charlottenburg-Wilmersdorf ist mit Nils Pötting ein torgefährlicher Spielmacher und zudem begnadeter Fußballer zum SCC gewechselt: Der 29-Jährige hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Sportfreunde in den letzten Jahren nicht nur von der Kreisliga bis in die Landesliga durchmarschierten, sondern dort in der Premierensaison auch den Klassenerhalt sichern konnten. In fünf Spielzeiten absolvierte Pötting 85 Partien und erzielte dabei immerhin 74 Treffer. Er wird das Offensivspiel beim SCC mit Sicherheit beleben. Dabei wird er tatkräftige Unterstützung von Linus Grund erhalten, der nach nur einer Saison im Trikot des SD Croatia zu seinem Stammverein SC Charlottenburg zurückgekehrt ist. Auch Grund ist ein technisch starker Spielmacher, der Torgefahr entwickeln kann.

Reinickendorf: Fußballteams rüsten sich für Saisonstart

Auch in diesem Jahr haben Berlins Fußballer bis zum 31. August Zeit, sich zu entscheiden, für welchen Klub sie in der neuen Saison kicken möchten. Da die meisten Ligen aber bereits Anfang / Heim1 WebMitte Augst in die neue Spielzeit starten, sind die Klubs bestrebt, die meisten Personalien frühzeitig zu klären.
So hat der VfB Hermsdorf längst einen Nachfolger für Interimscoach Jörg Schmidt gefunden, mit dem möglichst schnell die Rückkehr in die Landesliga glücken soll: Thomas Heim hat das Ruder bei den Rot-Weißen übernommen. Der Neue ist im Norden kein Unbekannter: In der Spielzeit 2017/18 hatte er den 1. FC Lübars trainiert. Zuvor war Heim Coach bei Schwarz-Weiß Spandau. Neuer sportlicher Leiter in Hermsdorf wird Torben Marc Meyer, der zuvor beim MSV Normannia im Märkischen Viertel aktiv war. Gemeinsam werden die beiden bis zum Saisonstart, spätestens aber bis Ende August versuchen, ein schlagkräftiges Team auf die Beine zu stellen. Dann werden vier Kicker in jedem Fall nicht mehr mit dabei sein: Mittelfeldspieler Yassin Al-Moussa wechselt nach fünf Jahren im rot-weißen Dress zum Brandenburger Landesligisten BSC Fortuna Glienicke. Dennis Josten, Yannick Hejzlar und Janis Bauernfeind werden künftig das Trikot vom 1. FC Lübars tragen. Damit wird es für die beiden Mittelfeldspieler in der neuen Saison ein Wiedersehen mit dem VfB geben. Denn sowohl die Hermsdorfer als auch die Lübarser werden in der Bezirksliga, 2. Abteilung antreten. Das ergab die neue Staffeleinteilung. Die anderen beiden Reinickendorfer Vertreter, der SC Borsigwalde und der MSV Normannia 08, treffen in der Bezirksliga, 3. Abteilung aufeinander.
Apropos Neuigkeiten aus Hermsdorf: Nachdem der Naturrasenplatz an der Seebadstraße seit 2014 (!) immer wieder nur eingeschränkt nutzbar war und seit ca. einem Jahr für den Trainings- und Spielbetrieb komplett gesperrt ist – Maulwürfe und Wildschweine hatten daran gehörigen Anteil – ist nun endlich die Entscheidung gefallen, dass es in Hermsdorf einen neuen Kunstrasenplatz geben soll.

Grunewald: Aufsteiger belegt in der 2. Bundesliga Platz zwei

Die Hockey-Damen vom TC Blau-Weiss Berlin haben die Feldsaison in der 2. Bundesliga mit einem tollen zweiten Platz beendet. Lange Zeit durfte der Aufsteiger sogar von einem Durchmarsch in TCBW1 Sommer Webdie 1. Bundesliga träumen. Am Ende war der Topfavorit Rüsselsheimer RK dann aber doch noch eine Nummer zu groß.
Berliner Hockeyfans trauten ihren Augen nicht, als sie zum Abschluss der Hinrunde die Tabelle studierten: Da stand es schwarz auf weiß: Die Hockey-Damen vom TC Blau-Weiss hatten als Herbstmeister in der 2. Bundesliga überwintert – und das, obwohl die Truppe um ihren Coach Hendrik Gay erst ein paar Monate zuvor aufgestiegen war. Eine tolle Stimmung, eine klasse Teamchemie, unglaublich viel Lust auf Hockey und eine großartige Trainingsbeteiligung – das waren die Zutaten für eine richtig starke Hinrunde. Und dann natürlich die Erfolge – die beeindruckende Bilanz von fünf Siegen, einem Remis und nur einer Niederlage bis Weihnachten – die zusätzlich motivierten.
Auch der Rückrundenstart war noch prima: Nach den beiden Auftaktsiegen gegen Feudenheim und Bietigheim lebte der Traum vom Durchmarsch in die Eliteliga weiter. Doch Coach Gay hatte schon damals den richtigen Riecher: Druck habe sein Team überhaupt nicht, da der Rüsselsheimer RK aufgrund der enormen Qualität seines Kaders nach wie vor der Topfavorit auf Meisterschaft und Aufstieg sei.