Märkisches Viertel: „Runter vom Sofa – Sportabzeichen machen“

An jedem letzten Dienstag im Monat können alle Interessierte im Stadion Finsterwalder Straße das Deutsche Sportabzeichen absolvieren oder mit Gleichgesinnten dafür trainieren.
Schäfer1 WebDas Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung für bestimmte sportliche Leistungen, die vom Deutschen Olympischen Sportbund verliehen wird. Die Grundvoraussetzung zur Erlangung des Sportabzeichens ist, dass man schwimmen kann. Darüber hinaus müssen je nach Alter und Geschlecht unterschiedliche Leistungen in den Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination erbracht werden. Aus jeder dieser Kategorien muss eine Disziplin ausgewählt und die Norm erfüllt werden. Bei der Ausdauer und der Schnelligkeit kann man unter verschiedenen Lauf-, Walking-, Schwimm- und Radfahrstrecken auswählen. Seine Kraft stellt man beim Kugel- oder Steinstoßen, Medizinball-Weitwurf oder Standweitsprung unter Beweis. Und die Kategorie Koordination beinhaltet die Disziplinen Hoch- und Weitsprung, Schleuderball, Seilspringen und Geräteturnen.
Je nach erbrachter Leistung kann man das Sportabzeichen in Gold, Silber oder Bronze erlangen. „Das Sportabzeichen kann jeder ab sechs Jahre absolvieren“, sagt Lothar Kubig, der das Abzeichen seit knapp zehn Jahren abnimmt und selbst für den TSV Berlin-Wittenau und die Berliner Bären aktiv ist. „Auch im Alter kann man das Sportabzeichen bis weit über 80 Jahre absolvieren“, betont Kubig, der im August selbst seinen 80. Geburtstag feiern wird und zeigt dabei in die Runde: An diesem Tag absolvieren der 79-jährige Klaus Dollerschell und der 83-jährige Klaus Schäfer ihr Sportabzeichen. Das machen sie übrigens regelmäßig – und an diesem Tag bei 39 Grad Celsius!

Grunewald: U19-Junioren bezwingen Wacker Nordhausen

Die U19-Junioren des Berliner SC sind in die Fußball-Regionalliga Nordost aufgestiegen. Die Truppe um Coach Zeljko Ristic setzte sich in der Relegation gegen den BerlinerSC1 A Junioren WebFSV 90 Wacker Nordhausen in zwei umkämpften Duellen durch.
Nachdem der BSC das Hinspiel in Nordhausen durch ein Tor von Hussein Chor bereits mit 1:0 für sich entschieden hatte, reichte sieben Tage später am 30. Juni vor heimischem Publikum ein 1:1. Die Gäste aus Thüringen waren bei brütender Hitze von 39 Grad Celsius kurz nach der Pause durch Moritz Penzler mit 1:0 in Führung gegangen und hatten die Relegation zwischenzeitlich ausgleichen können. Torchancen gab es auf beiden Seiten. Luca Bendel im Wacker-Tor und Leon Dietrich im Kasten der Gastgeber mussten ab und an Kopf und Kragen riskieren, um ihre Teams im Spiel zu halten. Nach dem Wechsel waren die Gäste sogar ein bisschen gefährlicher, so dass das Aufstiegsrennen bis zum Schluss heiß umkämpft blieb. Doch Martin Kaschas viel umjubelter Treffer vor knapp 300 Zuschauern auf dem Rasenplatz an der Hubertusallee ließ alle Zweifler verstummen: Die U19 des BSC ist aufgestiegen und kickt in der kommenden Saison im überregionalen Fußball.

Reinickendorf: Fußballer starten Vorbereitung – Nordpokal steht an

Es ist gerade mal ein paar Wochen her, dass in allen Spielklassen die Fußball-Saison 2018/19 zu Ende gegangen ist, da haben einige Klubs längst schon wieder das Nordpokal Vorschau WebTraining und damit die Vorbereitung auf die neue Spielzeit aufgenommen. Ein Höhepunkt auch in diesem Jahr: die Reinickendorfer Bezirksmeisterschaft, der so genannte Nordpokal.
Zwölf Teams treten in vier Gruppen gegeneinander an. In der Gruppe A treffen die Füchse Berlin, der Wittenauer SC Concordia und der RFC Liberta aufeinander. In Gruppe B spielen Titelverteidiger Frohnauer SC, der VfB Hermsdorf und der SC Borsigwalde. In Gruppe C bekommen es der 1. FC Lübars, Arminia Tegel und Normannia 08 miteinander zu tun. Und in der Gruppe D treten der Nordberliner SC, der FCK Frohnau und der FC Polonia gegeneinander an. Die Partien der Gruppen A und B werden auf dem Sportplatz an der Tietzstraße ausgetragen. Die Gruppen C und D spielen am Heiligenseer Elchdamm. Zum Auftakt am Montag, 15. Juli treffen  ab 18 Uhr die Füchse auf den Wittenauer SC. Die Vorrunde endet am Sonnabend, 20. Juli. Die jeweils Gruppenersten qualifizieren sich für die Endrunde, die auf dem Sportplatz an der Tietzstraße am Sonnabend, 27. Juli von 10 Uhr an ausgetragen wird.

Wittenau: Sportplätze an der Göschenstraße wieder topp

Nachdem einer von zwei Kunstrasenplätzen auf dem Sportplatz an der Göschenstraße für 800.000 Euro komplett saniert und wieder für den Spielbetrieb freigegeben Kabinentrakt JUN Webworden ist, ist auch der Rasenplatz, nachdem dort im letzten Jahr Wildschweine gewütet hatten, endlich wieder in einem bespielbaren Zustand. Nur in Sachen Kabinentrakt ist noch nicht klar, wie und vor allem wann es weitergehen soll.
Ursprünglich sollten mit Geldern aus dem Sportstättensanierungsprogramm die Kabinen, Sanitäranlagen und die Betriebstechnik des Sportfunktionsgebäudes komplett erneuert werden. Diese Sanierung war zurückgestellt worden, da sich im Rahmen der Vorplanung herausgestellt hatte, dass eine Sanierung unwirtschaftlich sein würde. Seit Ende 2018 wird nun die Errichtung eines Neubaus erwogen. „Wir haben bis dato noch nichts weiter gehört – außer, dass es vielleicht 2020 losgehen könnte. Aber das Wo und das Wie sind noch völlig unbekannt“, erklärt Holger Seidel, Vorsitzender des Wittenauer SC Concordia, der die Sportanlage mit seinen Herren, Frauen- und Jugendfußballteams zu großen Teilen nutzt.

Schmargendorf: Berlin Kobra Ladies eilen von Erfolg zu Erfolg

Die Berlin Kobra Ladies eilen in der 1. Damenbundesliga im American Football auch in dieser Spielzeit wieder von Erfolg zu Erfolg: Der 21:6-Heimsieg im Stadion Wilmersdorf über die Hamburg KobraLadies1 Devilyns WebBlue Devilyns am 15. Juni war bereits der dritte Sieg im dritten Spiel. Damit festigten die Berlinerinnen ihre Tabellenführung in der Gruppe Nord und zeigten der Konkurrenz einmal mehr, dass auch in diesem Jahr im Kampf um die Deutsche Meisterschaft mit dem Rekordchampion gerechnet werden muss.
Bei schweißtreibenden Temperaturen im Stadion Wilmersdorf war der Erfolg der Kobra Ladies gegen die Hanseatinnen aber ein hartes Stück Arbeit. Im Gegensatz zu den beiden Offensivfeuerwerken zu Saisonbeginn, dem 49:8-Triumph bei den Kiel Baltic Hurricanes und dem 40:0-Sieg im ersten Berliner Derby in der Geschichte der Damenbundesliga gegen die Berlin Knights, taten sich die Kobra Ladies gegen den Aufsteiger aus Hamburg zunächst sehr schwer. Die Pässe von Quarterback Natalie Schlittermann erreichten nur selten ihre Passempfänger. Und auch gegen das Laufspiel der Berlinerinnen um die beiden starken Running Backs Susanne Erdmann und  Jessica Sonnenberg verteidigten die Gäste zunächst sehr stark. Letztlich waren es aber genau diese beiden Damen, die sich mit ihrer Power behaupten konnten und für die 21 Punkte der Kobra Ladies sorgten.