Charlottenburg: AB Baskets erneut in den Playoffs

Die AB Baskets, eine Spielgemeinschaft aus DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde und RSV Eintracht Stahnsdorf, hat in der U19-Nachwuchsbasketball- Bundesliga (NBBL) einmal mehr die Ney1 WebPlayoffs um die Deutsche Meisterschaft erreicht und gehört damit auch in dieser Spielzeit zu den besten 16 Teams bundesweit. Allerdings ist es AB noch nie gelungen, die erste Playoff-Runde zu überstehen. Sportjournalist Michael Nittel sprach mit Co-Trainer Joey Ney über die Chancen, in dieser Spielzeit erstmalig mindestens ins Viertelfinale einzuziehen.

Mit welcher Zielsetzung sind Sie in die Saison gegangen?

Joey Ney: Die Playoffs zu erreichen, ist eigentlich in jedem Jahr unser Ziel. Dass wir es in dieser Saison aber geschafft haben, in unserer Gruppe hinter ALBA den zweiten Platz zu belegen und damit in der ersten Playoffs-Runde im entscheidenden Spiel sogar Heimrecht zu haben, ist natürlich großartig. Aber das haben wir uns auch hart erarbeitet. Wir sind sehr gut in die Saison gestartet, hatten zwischendrin aber ein kleines Tief. Doch die letzten drei Spiele, unter anderem gegen ALBA, haben wir eindrucksvoll gewonnen, so dass wir uns diesen zweiten Platz auch redlich verdient haben.

Charlottenburg: Berliner Rugby Club startet aussichtsreich in Bundesliga-Rückrunde

Am Sonntag, 24. März beginnt für den Berliner Rugby Club (BRC) die Rückrunde in der 1. Bundesliga Nord/Ost mit einem Gastspiel beim FC St. Pauli in Hamburg. Das Team aus der Jungfernheide Rugby1 DM Webist beim Tabellenletzten der Favorit. Das Hinspiel im September hatten die Berliner deutlich mit 51:0 für sich entscheiden können.
Der BRC, neben dem RK 03 Berlin aus Weißensee und dem RC Berlin Grizzlies aus Treptow einer von drei Berliner Erstligisten, spielt eine bis dato richtig gute Saison: Mit 32 Zählern hat das junge Team um Coach Uwe Maaser auf Platz zwei überwintert und sich damit zumindest zwischenzeitlich in die Phalanx der Rugby-Hochburgen Hannover 78 (35 Punkte/Platz 1) und SC Germania List (31 Punkte/ Platz 3) geschoben. Übrigens: Die jeweils ersten beiden Teams der beiden Bundesligastaffeln ziehen in die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft ein. Und diese Endrunde haben die Charlottenburger schon viele Jahre lang nicht mehr erreicht.
„Unser Ziel in dieser Saison ist vor allem, in jedem Spiel besser zu werden, möglichst gutes, schnelles und hartes Rugby zu spielen“, sagt Coach Maaser. „Und dann gucken wir, wohin uns das führen wird. Auf dem zweiten Platz zu überwintern und kurzzeitig an der Tabellenspitze gewesen zu sein, war und ist für die Mannschaft schon ein enormer Teil-Erfolg.“

Reinickendorf: Traditionsklubs stecken im im Tabellenkeller fest

Keine Frage: Der Reinickendorfer Fußball hat schon bessere Tage gesehen. Von den fünf Teams, die in den beiden höchsten Berliner Spielklassen antreten, heißt es für vier Klubs in dieser VfBH2 Duncan WebSpielzeit: Abstiegskampf! Doch während beim Frohnauer SC und den Füchsen in der Berlin-Liga bereits zu Saisonbeginn davon auszugehen war, dass es eng werden könnte, kommt der drohende Klassenkampf für den VfB Hermsdorf und den Nordberliner SC in den Fußball-Landesligen schon ein wenig überraschend.
Viele, viele Jahre lang kickten die Hermsdorfer – mitunter sehr erfolgreich – in der Berlin-Liga, bevor die Rot-Weißen im Jahr 2016 absteigen mussten. 2018 ereilte den Nordberliner SC das gleiche Schicksal. Und nun, nach zwei Drittel der aktuellen Saison, kommt für den VfB in der Landesliga, Staffel eins und für den NBSC in der Staffel zwei die Abstiegszone immer näher. Beide Teams hatten noch dem 20. beziehungsweise 19. Spieltag nur sechs Zähler Vorsprung zu den Rängen, die den bitteren Gang in die Bezirksliga bedeuten würden. Dabei sind die Hermsdorfer mit zwei Siegen und drei Niederlagen gar nicht so schlecht aus der Winterpause gekommen. Das Problem für den VfB aber ist, dass auf den Abstiegsrängen mit dem 1. FC Schöneberg und dem DJK Schwarz-Weiß Neukölln zwei Teams stehen, die im letzten Jahr erst aus der Berlin-Liga abgestiegen waren und jetzt noch einmal alles in die Waagschale werfen, um nicht direkt in die Bezirksliga durchgereicht zu werden.

Wilmersdorf: Kobra Ladies starten heiße Phase der Saisonvorbereitung

Die Berlin Kobra Ladies starten allmählich in die heiße Phase der Saisonvorbereitung. Nachdem der amtierende Deutsche Meister im American Football den ganzen Winter über an Kondition und Lukasz Kroll WebTechnik gearbeitet hat, setzen die Coaches nun die einzelnen Team-Einheiten zusammen und beginnen, an den Feinheiten zu arbeiten. Bis zum Saisonstart im Mai ist zwar noch ein wenig Zeit. Doch die Vorfreude ist schon jetzt riesengroß.
Nach zwei erfolgreichen Jahren als Headcoach bei den Kobra Ladies mit zwei Deutschen Meistertiteln lässt es sich Lukasz Kroll nicht nehmen, das Team auch in der kommenden Saison zu betreuen. Ihm zur Seite stehen erneut eine Handvoll erfahrener Coaches für die unterschiedlichen Positionen, darunter Marco Schottstädt als Offensiv- und Jan Avram als Defensivkoordinator. Sandra Barthel und Oona Rüster werden die O-Line coachen, also die Damen, die den Quarterback beschützen werden. Michael Giesler wird sich um das Laufspiel kümmern – die mit Abstand beste Offensivwaffe der Kobra Ladies in den letzten Jahren. Imke Steinmöller coacht die Safeties und die Cornerbacks, also die tiefe Verteidigung. Gregor Rygliszyn wird für die Linebacker und die Specialteams zuständig sein.

Tegel: Floorballer im VfL Tegel haben nun eigene Abteilung

Seit Anfang des Jahres haben die Floorballer im VfL Tegel eine eigene Abteilung. Die erste Vorsitzende: Michaela Hildebrandt, die vor rund zehn Jahren mit einer Floorball-AG an der Franz-Marc-Floorball1 Interview WebGrundschule den Boom dieser noch jungen Sportart nicht nur im Bezirk, sondern Berlin weit maßgeblich mit ausgelöst hat. Sportjournalist Michael Nittel sprach mit Michaela Hildebrandt über die Abteilungsgründung und die Entwicklung des Floorballs.

Wie kam es dazu, jetzt eine eigene Abteilung zu gründen?

Michaela Hildebrandt: Als wir uns vor knapp drei Jahren dem VfL Tegel und der Ringerabteilung angeschlossen haben, hatten wir verabredet, uns nach zwei Jahren in Richtung einer eigenen Abteilung zu orientieren. Um letztlich richtig gut vorbereitet zu sein – und das ist für mich immer die oberste Maxime – also alles noch einmal ordentlich zu durchdenken, haben wir noch ein Jahr dran gehängt. Und das war eine gute Entscheidung, weil wir bei den Ringern um den 1. Vorsitzenden Manuel Fuentes in richtig guten Händen waren und wir viel von ihm und seiner Arbeit profitiert, aber auch gelernt haben.