Tegel: 15 Jahre Nordic Walking beim VfL Tegel

In diesem Jahr feiert die Nordic Walking-Gruppe im VfL Tegel ihr 15-jähriges Bestehen. An bis zu drei Trainingstagen in der Woche treffen sich die Sportler seitdem, um ihrer großen Leidenschaft zu frönen.
Unter dem Motto „Nordic Walker erobern den Norden Berlins“ war das Projekt 2004 gestartet worden. Anfangs habe es noch viel Skepsis und Unverständnis für diese neue Sportart gegeben, erinnert sich Ingo Balke, Betreuer und Mitinitiator dieser Gruppe. „Laufen ja, aber Gehen mit Stöcken? Wo habt Ihr eure Ski gelassen?“, mussten sich die Nordic Walker nicht nur in Tegel anhören. Heute sind diese `Menschen mit Stöcken´ in ganz Berlin in den Parks und Grünanlagen nicht mehr wegzudenken. Auch in Tegel wurde mit dieser sportlichen Idee ein Nerv getroffen. Zu der ersten Veranstaltung waren fast 80 interessierte Sportler gekommen. Am ersten Trainingstag, eine Woche später, waren es immerhin noch 50 Nordic Walking Begeisterte. Die Gruppe wuchs zusammen, die Anfangseuphorie konnte beibehalten werden. Heute ist die Gruppe 40 Mitglieder stark, 33 Frauen und sieben Männer. Aus anfänglichen Bekanntschaften sind Freundschaften entstanden. Neben den Trainingstagen werden viele gemeinsame Wanderungen, Picknicks im Wald sowie nicht zuletzt die jährlichen Wochenendfahrten ins Land Brandenburg organisiert. Auch bei diversen Laufveranstaltungen wie dem Jedermannlauf im Tegeler Forst oder dem Mercedes-Benz Halbmarathon sind die Nordic Walker als ehrenamtliche Helfer mit von der Partie. Aktiv sind sie regelmäßig beim Avon Frauenlauf anzutreffen oder zuletzt beim Bratapfellauf in der Vorweihnachtszeit. In diesem Jahr haben zwölf ambitionierte Nordic Walker des VfL zudem in einer Staffel am 29-Stunden-Lauf von Zehdenick teilgenommen und dabei 213 Kilometer zurückgelegt.

Berlin: Berliner Fußball-Verband reagiert auf zunehmende Übergriffe

Der Berliner Fußball-Verband (BFV) hat auf die zunehmende Gewalt auf den Fußballplätzen, insbesondere auf die verbalen und körperlichen Übergriffe gegen Schiedsrichter reagiert und im RahmenDavid Torres Gonzalez Web seines Arbeits-Verbandstages am 16. November ein Maßnahmen-Paket beschlossen.
Zunächst war über einen Dringlichkeitsantrag des SFC Stern 1900 abgestimmt worden. Dieser beinhaltete die Ausweitung von Strafen bei Gewalthandlungen gegenüber Schiedsrichtern. Demnach sollen Täter in schweren Fällen zwingend vom Sportgericht auf eine Schwarze Liste gesetzt werden. Darüber hinaus soll das Strafmaß von Spielsperren erhöht werden und eine Sperre nach einer Tätlichkeit bis zur Sportgerichtsverhandlung automatisch in Kraft treten. Die Delegierten nahmen den Antrag mehrheitlich unter Vorbehalt der juristischen Prüfung an.
Anschließend stellte das Präsidium des BFV eine Resolution vor, die einstimmig verabschiedet wurde. Vereine und Verband sind für eine deutliche Ausweitung des Strafmaßes bei Gewalt gegen Schiedsrichter. Dies soll durch den kommenden Beirat umgehend beschlossen werden. In der Resolution werden zudem der umfassende Schutz von und der respektvolle Umgang gegenüber den Unparteiischen gefordert. Jegliche Art von Gewalt soll aber nicht nur verbands-, sondern auch vereinsintern schärfer und dem jeweiligen Vorfall angemessen sanktioniert werden. Man appelliere an den Fairplay-Gedanken und stehe für den gewaltfreien Fußball. Wörtlich heißt es: „Wir erwarten die Einhaltung von den satzungsverankerten Werten durch die gesamte Fußballfamilie sowohl beim Verband als auch bei den Vereinen.“

Charlottenburg-Wilmersdorf: Makkabi und BSC im Pokal-Viertelfinale

Mit dem TuS Makkabi und dem Berliner SC haben zwei Teams aus Charlottenburg-Wilmersdorf das Viertelfinale um den Berliner Fußballpokal erreicht.
TeBe Pokal WebWährend der TuS den klassenhöheren Oberligisten CFC Hertha 06 aus dem Wettbewerb warf, triumphierte der BSC im Duell der Berlin-Ligisten gegen den SD Croatia. Den gleichen Gegner hatten die Wilmersdorfer bereits sieben Tage zuvor im Punktspiel besiegt. Überraschend gescheitert ist hingegen Tennis Borussia Berlin. Der Oberligist musste sich dem Landesligisten Stern Marienfelde mit 1:3 geschlagen geben.
Vor rund 500 Besuchern war TeBe gegen die zwei Spielklassen tiefer kickenden Marienfelder bereits nach nur drei Minuten durch einen Treffer von Oguz Ünal in Rückstand geraten. Der gleiche Spieler erhöhte nach knapp einer halben Stunde sogar auf 2:0. Bis kurz vor dem Abpfiff fand TeBe kein Mittel gegen den couragiert spielenden Außenseiter. Zwar keimte beim Anschlusstreffer durch Nicolai Matt kurz Hoffnung auf. Doch erneut Ünal mit seinem dritten Tor machte die Sensation perfekt.

Grunewald: Junges BSC-Team legt beeindruckende Serie hin

Wie machen die das nur immer wieder? Jahr für Jahr gibt der Berliner SC richtig gute Fußballer an andere Klubs ab, holt dafür aber keine anderen prominenten Amateurkicker, sondern greift auf BSC Bilanz Webjunge Spieler, bevorzugt aus dem eigenen Nachwuchs, zurück. Und immer wieder schafft es der Klub, in der Berlin-Liga eine richtig gute Rolle zu spielen.
So auch in dieser Spielzeit: Nach zwölf von 34 Spielen liegen die Schwarz-Gelben im vorderen Tabellendrittel – mit sieben Siegen, drei Remis und nur zwei Niederlagen zum jetzigen Zeitpunkt hätte wohl kaum jemand gerechnet. Zudem ist das Team seit zwölf Pflichtspielen ungeschlagen. Es mache zurzeit einfach nur Spaß, darf Coach Zeljko Ristic zufrieden sein.
Ausschlaggebend ist dabei in erster Linie die großartige Nachwuchsarbeit des Klubs. Beispiele gefällig? Bitte!
Mit Torwart Leon Dietrich, dem Mittelfeldspieler Dario Baranek sowie den Angreifern Martin Kascha und Emir Bakal wurden in diesem Sommer vier Spieler aus dem eigenen Nachwuchs ins Berlin-Liga-Team geholt, die allesamt schon Einsatzzeit bekommen haben. Dietrich hütete bereits vier Mal das Gehäuse. Und sein Kontrahent auf der Position des Torwarts ist kein Geringerer als Stefan Maus, dem man in der Vergangenheit schon häufiger attestierte, einer der besten Torhüter ins Berlins höchster Spielklasse zu sein. Bakal hatte bis dato vier, Baranek zwei Einsätze. Den Vogel abgeschossen hat aber Martin Kascha, der in elf Spielen schon acht Treffer erzielen konnte und damit bester BSC-Schütze ist.

Lübars: 1. FC nach Kantersieg auf Aufstiegsplatz

Der 1. FC Lübars möchte nach dreijähriger Abstinenz in die Fußball-Landesliga zurückkehren. Nach dem 10. Spieltag und dem 5:1-Sieg im Spitzenspiel beim BFC Südring in Kreuzberg liegen Lübars Südring Webdie Grün-Weißen in der Bezirksliga, Staffel zwei auf Platz zwei und damit auf Kurs. Doch Vorsicht: Die Liga ist sehr ausgeglichen – nach einem Drittel der Saison trennen die Teams von Platz eins bis Platz neun nur fünf Punkte.
Mit sechs Siegen, zwei Remis und nur zwei Niederlagen haben sich die Lübarser vorübergehend in eine gute Ausgangsposition gebracht. Und mit dem deutlichen 5:1-Sieg beim Tabellennachbarn BFC Südring am 10. November hat das Team um Coach Thomas Pyrrhus seine Ambitionen unterstrichen. Die Tore für die Grün-Weißen an der Kreuzberger Lobeckstraße hatten Lukas Longhardt (2), Dennis Josten, Denis Ritter und Vincent Schareina erzielt. Letztgenannter ist mit sechs Saisontoren zurzeit der treffsicherste Lübarser. Allerdings fiel dieser Erfolg ein wenig zu hoch aus. Doch die Partie hat zumindest zweierlei gezeigt: Zum einen kann der 1. FC auch gegen gute Teams kompakt agieren, die Räume eng machen und wenig wirklich gute Chancen für den Gegner zulassen. Zum anderen hat nicht zuletzt dieses Spiel gezeigt, dass der 1. FC Lübars brandgefährlich im Konterspiel ist.