Westend: Ex-Hertha-Profi könnte Berlin United verstärken

Den sichersten Tipp, den man im Berliner Amateurfußball zurzeit abgeben kann, ist, dass Berlin United Meister der Landesliga, Staffel zwei und in die Berlin-Liga aufsteigen wird. Zwar mag der Hartmann1 WebVorsitzende Stefan Teichmann das nach eigenem Bekunden nicht mehr hören. Aber zu klar dominiert sein mit zahlreichen Vertragsamateuren gespicktes Team die Liga.
Zwölf Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage sowie eine tolle Leistung im Pokal, als man dem Regionalligisten VSG Altglienicke, also einem Team, das drei Spielklassen höher kickt, lange Zeit Paroli bieten konnte und nur sehr unglücklich ausgeschieden war, sprechen eine deutliche Sprache. In 14 Spielen haben die Charlottenburger 52 Tore erzielt und 14 kassiert. Allerdings hört man aus dem Lager der United-Kicker auch selbstkritische Töne, die besagen, dass man mit der Qualität der Truppe weniger Gegentore hätte kassieren dürfen. Und auch die 2:4-Niederlage beim Wittenauer SC sei völlig unnötig gewesen.
In der Tat: Die Qualität im Kader ist gewaltig. Mit Hamdi Chamki, der 14 Mal traf, und Thiemo-Jerome Kialka, der in der Hinrunde 13 Treffer erzielen konnte, hat man nicht nur das beste Sturmduo der Liga, sondern auch die beiden erfolgreichsten Schützen.

Reinickendorf-Ost: Shuri Ryu veranstaltet Stockkampf-Seminar

Der Reinickendorfer Verein Shuri Ryu veranstaltet am 26. und 27. Januar ein Modern Arnis-Seminar, umgangssprachlich auch als Stockkampf bekannt.
In der Turnhalle der Kolumbus-Grundschule am Büchsenweg 23 A können Kampfkunst-Begeisterte am Sonnabend von 11 bis 15.30 und Sonntag von 10 bis 14.30 Uhr Grandmaster Brian Zawilinski erleben. Der Kampfkünstler war von 1982 bis 2001 direkter Schüler von Stilgründer Remy Amador Presas. Im Jahr 2000 wurde ihm der höchste Grad im Modern Arnis mit dem Titel „Master of Tapi Tapi“ verliehen. Zawilinski lebt und unterrichtet Modern Arnis in Conneticut, USA, und sieht seine Hauptaufgabe darin, diese Kampfkunst weltweit bekannter zu machen und seine Leidenschaft, Erfahrung und sein enormes Wissen mit anderen zu teilen.
Modern Arnis ist eine sehr wirkungsvolle Kampfsportart, die ursprünglich auf den Philippinen entwickelt worden ist. Dort wurde früher mit Stöcken, Macheten und Messern gekämpft. Im Training wird zur Sicherheit meist nur mit Stöcken geübt, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Daher wird Modern Arnis auch oft als Stockkampf bezeichnet. Das allein wird diesem Kampfsport aber nicht gerecht, da sich fast alle Übungen auch waffenlos mit der so genannten „leeren Hand“ ausführen lassen.

Charlottenburg: Fußballklubs planen für die Zukunft

Beim 41. Regio-Cup, dem Fußball-Hallenturnier für Berliner Regional- und Oberligavereine, war für den CFC Hertha 06 nach einem Remis und drei Niederlagen bereits in der Vorrunde Endstation. Baba3 WebDoch die Teilnahme an diesem Turnier, das vor knapp 3000 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle am 6. Januar ausgerichtet worden ist, war für den CFC ohnehin nur der Zuckerguss auf eine tolle Hinrunde in der Fußball-Oberliga. Und der Fokus liegt auch weiterhin auf dem grünen Rasen und der Rückrunde.
Dass der CFC auf Platz sechs überwintern würde, hätte vermutlich niemand für möglich gehalten. Vater dieses Erfolges ist ohne Frage Trainer Murat Tik, der es nach dem Abstiegskampf der letzten Jahre und dem Abgang zahlreicher Leistungsträger wie Max Konrad, Nico Donner, Demirkan und Volkan Dikmen und vielen anderen geschafft hat, aus vielen neuen Spielern ein Team zu formen, das diesen Namen verdient. Altgediente Kicker wie Sebastian Ghasemi-Nobakht oder Slim Jaballah sind ebenso wichtige Bausteine wie junge Spieler wie Furkan Yildiz oder Merdan Baba. Der 22-jährige Baba, der schon für den Berliner SC und den BSV Al-Dersimspor gekickt hat, ist mit sieben Treffern bester Torschütze beim CFC.

Borsigwalde: SC-Nachwuchs kickt erneut für den guten Zweck

Am Sonnabend, 26. Januar wird in der Zeit von 9 bis 18 Uhr das jährliche Benefizturnier des SC Borsigwalde 1910 e.V. in der Sporthalle der Romain-Rolland-Schule ausgetragen. Sportlicher Kiezhelden WebGastgeber ist die G-Jugend des Klubs. Wie in den vergangenen Jahren geht eine Hälfte des Erlöses an die Survivor der Börn-Schulz-Stiftung.
Die Stiftung bietet Unterstützung für lebensbedrohlich und lebensverkürzend erkrankte Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Familien. Die zweite Hälfte des Erlöses erhält der Förderverein der Borsigwalder Grundschule. Mit den Mitteln des Fördervereins werden über das Schulbudget hinaus Anschaffungen getätigt und Dinge ermöglicht, die den Kindern ihre Schulzeit noch angenehmer gestalten sollen. Von Spielgeräten, Computern, Lautsprecher- und Beleuchtungsanlagen über Musikinstrumente bis hin zu Trikots für Schulmannschaften. Wie auch in den vergangenen Jahren wird es wieder eine große Tombola mit tollen Preisen geben. Das Borsigwalder Restaurant L'accordo spendet für jedes erzielte Tor einen Euro. Auch die Firma Bombal & Schurig wird das diesjährige Turnier unterstützen.

Charlottenburg Nord: Berlin Türkspor überwintert auf Platz acht

Eine alte Fußballerweisheit besagt, dass es Mannschaften in ihrem zweiten Jahr nach einem Aufstieg oft schwerer haben, eine Klasse zu halten als in ihrer Premierensaison. Nicht so Berlin Dikmen2 WebTürkspor, das nach seinem Aufstieg in die Berlin-Liga 2017 große Anlaufschwierigkeiten hatte und bis zuletzt im Abstiegskampf feststeckte. In seiner zweiten Spielzeit in Berlins höchster Spielklasse hingegen überwintert der Klub vom Heckerdamm auf Rang acht.
Wenn man zu Beginn der Rückrunde gut aus den Startlöchern kommen sollte, dann könne man vielleicht sogar noch einen Platz unter den ersten fünf Teams in der Berlin-Liga erreichen, ließ Angreifer Kemal Akar verlauten. Warum nicht? Der Abstand zu Platz fünf, den zurzeit der SV Empor belegt, beträgt nur zwei Punkte. Apropos SV Empor: Die Truppe aus Prenzlauer Berg setzte sich am 29. und 30. Dezember beim alljährlichen Hallenturnier der Berlin-Liga durch und darf sich quasi als Berliner Champion unterm Hallendach feiern lassen. Berlin Türkspor hingegen schied nach drei Niederlagen gegen den Berliner SC, den TSV Rudow und den FSV Berolina Stralau bereits in der Vorrunde aus.