Borsigwalde: SC steht im Aufstiegsrennen vor richtungsweisenden Spielen

Bereits in den nächsten Wochen könnten für den SC Borsigwalde, zurzeit Tabellenzweiter in der Fußball-Bezirksliga, Staffel 3, richtungsweisende Spiele im Kampf um den Landesligaausstieg Gundlach1 Vorschau Webanstehen. Der Klub, der in der Winterpause personell noch einmal ordentlich nachgelegt hat und mit zwei Siegen in die Rückrunde gestartet ist, trifft innerhalb der nächsten Wochen auf direkte Kontrahenten im Aufstiegsrennen.
Die Ergebnisse und Leistungen in der Vorbereitung waren noch nicht so gut. Lediglich beim 4:1-Erfolg über den Nordberliner SC konnte man andeuten, ein potentieller Kandidat für den Landesligaaufstieg zu sein. Auch in den ersten beiden Partien der Rückrunde war noch Luft nach oben. Doch am Ende standen ein 4:0-Sieg über den FC Internationale II und ein 1:0-Erfolg bei den Kickers Hirschgarten – zwei Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Doch zur Wahrheit gehört auch, dass man das Hinspiel gegen Internationale noch verloren hatte. Und die Partie gegen Hirschgarten am 16. Februar war ein echtes Geduldsspiel, das der SC erst durch ein Tor des eingewechselten Sascha Ernst in der sechsten Minute der Nachspielzeit (!) für sich entscheiden konnte. In der Vergangenheit hätte ein ambitionierter SC Borsigwalde diese beiden Punkte vermutlich noch liegengelassen.

Berlin: Ein Leben für das Miteinander im Fußball

Gerd Liesegang, Vizepräsident Qualifizierung & Soziales des Berliner Fußball-Verbandes (BFV), hat am 11. Februar aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt von allen ehrenamtlichen Tätigkeiten GerdLiesegang Webim BFV und im Deutschen Fußball-Bund gegenüber dem BFV-Präsidium erklärt.
Das Niederlegen seiner Ämter betrifft das Amt des BFV-Vizepräsidenten, die Aufgaben in der Kommission Prävention, Sicherheit und Fußballkultur im Deutschen Fußball-Bund, sein Engagement im Beirat des Fanprojektes Berlin sowie seine ehrenamtliche Tätigkeit in der Berliner Jugendstrafanstalt.
Gerd Liesegang war seit 1970 in verschiedensten Tätigkeiten im Berliner Amateurfußball ehrenamtlich tätig. Viele Jahre als Jugendleiter in den Berliner Vereinen BBC Südost und Berliner Amateure. Seit 1998 engagierte er sich im BFV-Vorstand und war seit 2004 Vizepräsident. Die Förderung des Ehrenamtes und sein Einsatz gegen Gewalt und für Toleranz und Respekt auf den Fußballplätzen sind, neben zahlreichen weiteren Engagements, zwei herausragende Erfolge von Liesegang. Für sein ehrenamtliches Engagement wurde er zahlreich geehrt. Neben Ehrungen des BFV, des Nordostdeutschen Fußballverbandes und des DFB ist besonders die Auszeichnung des Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland herauszustellen.

Charlottenburg-Wilmersdorf: Degenfechtelite zu Gast in Berlin

Wer hätte das für möglich gehalten?! Am 22. und 23. Februar veranstalten der Fecht-Club Grunewald und der Berliner Fechterbund zum mittlerweile 60. Mal den „Weißer Bär von Berlin“. Dann wird Fechten1 Bär Websich die internationale Degenfechtelite der Herren um die so begehrte Trophäe aus „Weißem Gold“, die Porzellanfigur „Weißer Bär“ – gestiftet von der Königlichen Porzellan-Manufaktur, duellieren.
Eine bessere Gelegenheit, Fechten hautnah und auf höchstem Niveau zu erleben, gibt es nicht. An zwei Tagen entfaltet sich die ganze Wirkung des Fechtsports durch seine Eleganz in Bewegung und Klingenspiel auf der einen, durch brachiale Gewalt und Emotionen, über blitzschnelle Reaktionen und vorausschauende Strategien auf der anderen Seite. Nicht umsonst wir oft behauptet: Fechten ist wie Schach auf der Planche.
Auch in diesem Jahr werden erneut rund 250 Fechter aus über 20 Nationen aus der ganzen Welt versuchen, die Finalgefechte im historischen Kuppelsaal zu erreichen. Das fechtsportliche Niveau ist dabei kaum zu überbieten. Nicht nur die Namen der bisherigen Sieger, sondern auch das aktuelle Teilnehmerfeld gehören zum Besten, was der Degen-Fechtsport zu bieten hatte und zu bieten hat. Mit dieser Tradition können in Berlin im Übrigen nur das 6-Tage-Rennen im Radsport und das Internationales Stadionfest der Leichtathletik (ISTAF) mithalten.

Frohnau: FSC startet mit verdienter Niederlage in Rückrunde

Der Frohnauer SC hat den Rückrundenauftakt in der Berlin-Liga beim frischgebackenen Pokal-Halbfinalisten Berliner SC verpatzt und es damit versäumt, im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres FSC BSC Webeine Kehrtwende herbeizuführen: Die 2:4-Niederlage am 9. Februar war das neunte Punktspiel in Folge ohne Sieg – sieben davon gingen sogar verloren.
Bis zur Halbzeit und beim Stand von 0:0 konnten die Gäste die Partie – zumindest vom Ergebnis her – ausgeglichen gestalten. Doch schon bis dahin und auch im zweiten Durchgang hatte der BSC deutlich mehr Spielanteile. Nach der Pause fielen dann auch die Tore: Die Gastgeber stellten innerhalb von nur 15 Minuten mit drei Treffern die Weichen auf Sieg. Die Tore von Nick Przesang zum zwischenzeitlich 1:3 fünf Minuten vor Schluss und von Timo Badtke zum 2:4-Endstand in der Nachspielzeit konnten am Spielausgang nichts mehr ändern.
Unabhängig davon schlägt das Herz eines jeden Fußballfans höher, wenn der Frohnauer SC und der Berliner SC aufeinandertreffen. Beide Klubs kann man getrost als Nachwuchsschmieden bezeichnen, die Jahr für Jahr tolle und talentierte Jugendspieler in den Herrenbereich bringen und ihnen in Berlins höchster Spielklasse auch Einsatzzeit geben.

Wittenau: Von zu kleinen Sportplätzen und Ausnahmegenehmigungen

Wenn der Wittenauer SC Concordia am 16. Februar den SC Staaken II zum ersten Heimspiel 2020 empfängt, wird auch diese Partie auf dem Kunstrasenplatz ausgetragen, der für 800.000 Euro Sportplatzbau1 Webaufwendig saniert und im letzten Sommer fertiggestellt worden war. Aber war da nicht was? Richtig! Der Platz entspricht nicht den vom Berliner Fußball-Verband (BFV) vorgeschriebenen Mindestmaßen und war zunächst nicht für den Spielbetrieb zugelassen worden.
Zur Erinnerung: Der BFV fordert für Spiele auf dem Großfeld 90 x 60 Meter – der Bezirk hatte sich bei dem Bau des Platzes aber an den Vorgaben des Deutschen Fußballbundes (DFB) orientiert, die mit 90 x 45 Metern weit darunter liegen. Letztlich fehlten dem neuen Platz an der Göschenstraße 1,92 Meter in der Breite, um den Vorgaben des BFV zu genügen. Das Sportamt Reinickendorf beantragte am 28. Juni eine Ausnahmegenehmigung für den Spielbetrieb – der BFV stimmte dieser aber nicht zu. Erst am 20. September wurde der Platz dann doch für den Spielbetrieb freigegeben.