Wittenau: Neues Funktionsgebäude und Sporthalle werden gebaut

Auf der Sportanlage an der Göschenstraße werden ein neues Sportfunktionsgebäude und eine Sporthalle entstehen. Letztere soll dem Schul- und Vereinssport dienen. Der Bezirk Reinickendorf hat Sportfunktionsgebäude1 Webdiese Investitionsmaßnahmen für die Investitionsplanung 2019 bis 2023 angemeldet.
Insgesamt wurden 10,43 Millionen Euro beantragt. Die Kostenschätzung für das Bauvorhaben sehen 6,93 Millionen Euro für die Sporthalle und 2,6 Millionen Euro für das Funktionsgebäude vor. Für mögliche Übergangs- / Ausweichgebäude wurden 900.000 Euro veranschlagt.          
Konkrete Planungen über die baulichen Anlagen liegen noch nicht vor, heißt es aus dem Sportamt. Es werden zurzeit aber verschiedene Möglichkeiten geprüft, an welcher Stelle diese Gebäude entstehen könnten. Ein möglicher Standort für die Sporthalle könnte der Bereich zwischen den Tennisplätzen und dem Göschenpark sein, wird gemutmaßt. Diese Idee sei dem Sportamt nicht bekannt, äußert sich Stadtrat Tobias Dollase (parteilos, für CDU) dazu.
Ob das Sportfunktionsgebäude einen neuen Standort bekommt oder an der Stelle des alten Gebäudes entstehen wird, sei ebenfalls noch Bestandteil der derzeitigen Prüfung. Sollte man sich für letztere Variante entscheiden, es also erst zu einem Abriss und dann zu einem Neubau an gleicher Stelle kommen, könnten für die an der Göschenstraße beheimateten Vereine große Probleme entstehen. Und genau über diesen Sachverhalt gibt es Irritationen.

Im Oktober gab es ein Gespräch zwischen Stadtrat Dollase und Vertretern des Wittenauer SC Concordia, dem Vorsitzenden Holger Seidel und dem Geschäftsführer Michael Lehmann. In diesem Gespräch, zu dem der Stadtrat gebeten hatte, ging es vordringlich um den im Sommer 2019 fertiggestellten Kunstrasenplatz,  der – weil zu klein – drei Monate lang für den Spielbetrieb nicht zugelassen worden war. In diesem Gespräch soll den Wittenauer Verantwortlichen zugesagt worden sein, dass der Trainings- und Spielbetrieb während der Bauzeit nicht gefährdet sei, dass es also – falls erst abgerissen und dann neu gebaut werden sollte – eine vernünftige Übergangslösung mit ausreichend Containern als Kabinenersatz geben wird. Von einer Zusage sei dem Sportamt nichts bekannt, behauptet Dollase, ergänzt aber, dass alles dafür getan werde, dass der Spielbetrieb während der Bauzeit möglichst wenig beeinträchtigt wird.
Über die jeweilige Bauzeit konnten noch keine genauen Angaben gemacht werden. Da beide Vorhaben gemeinsam in der Investitionsplanung angemeldet worden seien, soll als Einheit gebaut werden. Der erste Ansatz ist im Haushaltsjahr 2023 in Höhe von 500.000 Euro angesetzt. Eine Fertigstellung ist bis zum Jahr 2028 vorgesehen.